Stiftungs-Governance

Governance, Dokumentation und Bankfähigkeit für Stiftungen und Foundations.

Eine Stiftung oder Foundation ist nur so belastbar wie ihre laufende Ordnung. Entscheidend sind klare Zuständigkeiten, dokumentierte Entscheidungen, nachvollziehbare Vermögensflüsse und eine Struktur, die gegenüber Banken und Beratern erklärbar bleibt.

Zentrale Governance-Themen

Organisation

Rollen und Kontrolle

Founder, Stifter, Council, Vorstand, Protektor, Begünstigte und Berater müssen klare Zuständigkeiten haben.

Dokumentation

Entscheidungswege

Beschlüsse, Protokolle, Vetorechte, Ausschüttungen und Änderungen sollten nachvollziehbar festgehalten werden.

KYC

Bankfähigkeit

Banken benötigen eine plausible Strukturgeschichte, Vermögensherkunft, Kontrolllogik und laufende Aktualisierung.

Prüfung und Unterpunkte

  • Organigramm und Beteiligungsstruktur.
  • Begünstigtenkreis, Ausschüttungslogik und Informationsrechte.
  • Beschluss- und Protokollpraxis.
  • Source of Wealth, Source of Funds und Vermögenshistorie.
  • Änderungsmechanismen bei Wegzug, Tod, Verkauf, Familienereignissen oder regulatorischen Änderungen.
  • Abstimmung zwischen Steuer-, Rechts-, Banking- und Family-Office-Perspektive.

Ergebnis der Beratung

  • Governance-Check mit konkreten Lücken und Prioritäten.
  • Dokumentenliste für Bank, Steuerberater, Foundation Council oder Stiftungsgremien.
  • Empfehlung für laufende Reviews, Zuständigkeiten und Entscheidungsablage.
  • Klare Kommunikationsstruktur nach dem Need-to-know-Prinzip.

Konzeptvertiefung: Rollen und Nachweise

  • Stifter, Begünstigte, Council/Stiftungsrat, Protektor, Trustee und Geschäftsführung müssen mit klaren Rollen dokumentiert werden.
  • Kontrollrechte dürfen die steuerliche Einordnung nicht unbeabsichtigt verändern.
  • Beschlüsse, Zahlungsflüsse, Ausschüttungen und Änderungen müssen über die Laufzeit nachvollziehbar bleiben.
  • Banken erwarten eine konsistente Darstellung von Strukturzweck, Vermögensherkunft und wirtschaftlich Berechtigten.
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