Methodik

Wie aus einer Strukturidee eine dokumentierte Entscheidungsgrundlage wird.

Strukturberatung beginnt nicht mit einer Lieblingsjurisdiktion. Zuerst wird geklärt, welches Problem gelöst werden soll, welche Steuerarten und Dokumentationspflichten betroffen sind und welche Umsetzung tatsächlich belastbar ist.

Vier Phasen

01

Ausgangslage erfassen

Beteiligungen, Wohnsitz, Vermögen, operative Tätigkeit, Verträge, Familienbezug, Bankbeziehung und bestehende Dokumentation werden geordnet aufgenommen.

02

Steuerliche Knotenpunkte prüfen

Ertragsteuer, Erbschaftsteuer, Umwandlungsteuer, Umsatzsteuer, AStG, DBA, Substanz, Betriebsstätte und Geschäftsleitung werden priorisiert.

03

Strukturvarianten entwickeln

Zielbild, Alternativen, Sperrfristen, Folgepflichten, Bankfähigkeit und Umsetzungsrisiken werden in Varianten dokumentiert.

04

Dokumentieren und begleiten

Memo, Schaubild, Unterlagenliste, Risikomatrix und Review-Fahrplan schaffen eine verwendbare Grundlage für Umsetzung und Abstimmung.

Typische Deliverables

Analyse

Strukturmemo

Einordnung von Ausgangslage, Ziel, Prämissen, Risiken, Alternativen und offenen Detailprüfungen.

Steuern

Prüfpfad

Priorisierte Darstellung der relevanten Steuerarten, Fristen, Sperren und Nachweise.

Visualisierung

Schaubild

Organigramm oder Strukturvisual zur Abstimmung mit Mandant, Beratern, Bank und Dienstleistern.

Umsetzung

Unterlagenliste

Konkrete Liste der Dokumente für Steuerberater, lokale Berufsträger, Bank, Register oder Dienstleister.

Entscheidung

Risikomatrix

Einordnung nach Dringlichkeit, Wahrscheinlichkeit, Auswirkung und nächstem Klärungsschritt.

Pflege

Review-Fahrplan

Plan für laufende Dokumentation, Folgepflichten, Kontrolltermine und Aktualisierung der Struktur.

Abgrenzung

  • Die Website beschreibt typische Strukturfragen und ersetzt keine steuerliche oder rechtliche Prüfung im Einzelfall.
  • Ob ein Modell tragfähig ist, hängt von Wohnsitz, Beteiligten, Vermögen, Kontrolle, Substanz, Verträgen und Dokumentation ab.
  • Verbindliche rechtliche oder steuerliche Aussagen werden erst auf Grundlage eines konkreten Mandats und der relevanten Unterlagen getroffen.

Quellen- und Reviewlogik

  • Ausgangspunkt ist nicht eine fertige Gestaltung, sondern ein sauber dokumentierter Sachverhalt mit Annahmen und offenen Punkten.
  • Die Rechtsdatenbank priorisiert Gesetze, Verwaltung, Rechtsprechung und Arbeitshilfen; Website-Texte bleiben bewusst allgemein und nicht mandatsbezogen.
  • Für jedes Strukturthema werden steuerliche, gesellschaftsrechtliche, bankseitige und organisatorische Abhängigkeiten getrennt markiert.
  • Ergebnis ist eine verwendbare Entscheidungsgrundlage: Memo, Schaubild, Risikomatrix, Unterlagenliste und Umsetzungsfahrplan.
  • Bei beruflich vorbehaltenen Aufgaben werden zugelassene Berufsträger der jeweiligen Jurisdiktion eingebunden.
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