Familienstiftung
Rechtsfähige Vermögensbindung mit privatnützigem Zweck. Zu prüfen sind Stifterwille, Begünstigte, Organstruktur, laufende Besteuerung, Erbersatzsteuer und Vermögensübertragung.
Glossar & Strukturwissen
Dieses Glossar ordnet zentrale Begriffe aus Stiftung, Holding, Unternehmensnachfolge, International Tax, Banking und Tax Compliance. Es ersetzt keine Einzelfallprüfung, hilft aber, Gespräche mit Unternehmern, Banken und Beratern fachlich sauber zu beginnen.
Viele Begriffe wirken ähnlich, lösen aber unterschiedliche steuerliche und gesellschaftsrechtliche Prüfungen aus.
Rechtsfähige Vermögensbindung mit privatnützigem Zweck. Zu prüfen sind Stifterwille, Begünstigte, Organstruktur, laufende Besteuerung, Erbersatzsteuer und Vermögensübertragung.
Die Stiftung kann Beteiligungen halten und Governance ordnen. Entscheidend sind Übertragungsweg, Bewertung, Sperrfristen, Ausschüttungslogik, Kontrolle und Bankfähigkeit.
Die KG-Ebene kann operative, vermögensverwaltende oder mitunternehmerische Funktionen haben. Sie ist besonders sensibel bei Wegzug, Betriebsstätten, Sonderbetriebsvermögen und funktionaler Zuordnung.
Ordnung von Eigentum, Kontrolle, Familie, Geschäftsführung, Gremien, Informationsrechten und Ausschüttungspolitik. Sie verbindet Steuerrecht mit langfristiger Führungslogik.
Fiktive Besteuerung stiller Reserven bei Wegzug oder bestimmten Übertragungen von Kapitalgesellschaftsanteilen. Relevant sind Beteiligungsquote, Ansässigkeit, Stundung, Rückkehr und spätere Ereignisse.
Steuerliche Fortführung von Buchwerten bei bestimmten Umwandlungs- oder Einbringungsvorgängen. Sie hängt an Tatbestand, Antrag, Gegenleistung, Fristen und späteren Sperrfristfolgen.
Regelung zur weitgehenden Steuerfreistellung bestimmter Beteiligungserträge und Veräußerungsgewinne bei Körperschaften. Die Detailfolgen hängen von Beteiligung, Kosten, Gewerbesteuer und Struktur ab.
Bei Familienstiftungen wird alle 30 Jahre ein Erbfall fingiert. Deshalb gehören Bewertung, Liquiditätsplanung und Begünstigtenkreis früh in das Stiftungsdesign.
Zentraler Filter bei erbschaftsteuerlicher Begünstigung von Betriebsvermögen. Finanzmittel, Wertpapiere, vermietete Immobilien und junge Vermögenswerte müssen einzeln eingeordnet werden.
Bei Dividenden, Zinsen, Lizenzen oder Management Fees sind Quellenstaat, Ansässigkeit, Nutzungsberechtigung, Substanz und Missbrauchsregeln zusammen zu prüfen.
Erklärung, wie Vermögen entstanden ist. Für Banken muss sie mit Steuerunterlagen, Transaktionshistorie, Beteiligungsstruktur und Mittelverwendung übereinstimmen.
Konkreter Herkunftsnachweis der Mittel einer Transaktion. Er verlangt Zahlungsflüsse, Verträge, Kontoauszüge, Beschlüsse und wirtschaftliche Begründung.
Ort, an dem die maßgeblichen laufenden Leitungsentscheidungen tatsächlich getroffen werden. Board-Protokolle, Vollmachten, Kommunikationswege und Personenfunktionen sind beweiserheblich.
System zur Identifikation, Steuerung und Dokumentation steuerlicher Pflichten und Risiken. Bei komplexen Strukturen wird daraus ein laufender Review-Prozess.
Die neue Volltextquelle wird vollständig als Themenlandkarte genutzt. Die Website übernimmt keine fremden Artikel, sondern ordnet die gesamte Such- und Begriffswelt in eigene Prüfpfade ein.
Die Quelle zeigt eine sehr starke Nachfrage nach Wegzugsteuer, Rückkehr, Zypern, Dubai, DBA, Quellensteuer, Zweitpass und internationaler Ansässigkeit. Für SLA wird daraus ein Prüfpfad für § 6 AStG, Ort der Geschäftsleitung, CFC, DBA, Substanz und Bankfähigkeit.
Holding- und GmbH-Themen dominieren die Quelle. Für Mandanten relevant sind Erwerb, Einbringung, Darlehen, Ausschüttung, Thesaurierung, verdeckte Gewinnausschüttung, Finanzierung und spätere Exit-Fähigkeit.
Umwandlungsfälle betreffen Einzelunternehmen, GmbH, doppelte Holding, Anteilstausch, Buchwertantrag, Grunderwerbsteuer und Sperrfristen. Der fachliche Wert liegt in der richtigen Reihenfolge.
Die Quelle zeigt Nachfrage nach Stiftungsvorteilen, Familienstiftung, Vermögensnachfolge, Schenkung, Erbschaftsteuer und langfristiger Ordnung. SLA übersetzt das in Governance, Bewertung, Liquidität und Kontrollrechte.
Immobilienfragen reichen von Firmenimmobilie, Vermietung aus dem Ausland, Spekulationsfrist, Grunderwerbsteuer, Immobilien-GmbH bis zur Übertragung. Für Unternehmerstrukturen sind Finanzierung, Nutzung und Steuerstatus entscheidend.
Verfahrens- und Steuerstrafrechtsthemen zeigen, dass Strukturen nicht nur geplant, sondern später bewiesen werden müssen. Dokumentation, Mitwirkung, Bescheide, Einspruch und Betriebsprüfung gehören in den laufenden Pflegeprozess.
Umsatzsteuer wird in Strukturprojekten oft unterschätzt. Entscheidend sind Management Fees, Umlagen, Vorsteuer, Organschaft, Leistungsort, Rechnungspfad und tatsächliche Leistungserbringung.
Krypto-Themen berühren Haltefristen, Dokumentation, Wallet-Historie, Wegzug, Banking, Selbstanzeige, Gesellschaftsvermögen und Mittelherkunft. Für SLA steht die prüfbare Herkunfts- und Transaktionsdokumentation im Vordergrund.
Exit-, Unternehmenskauf- und Bewertungsfragen verbinden Kaufpreis, Beteiligungsstruktur, Holding, Wegzug, Earn-out, Due Diligence und Steuerklauseln. Das Ziel ist ein bank- und steuerfestes Zielbild vor Transaktionsdruck.
Personengesellschaften erzeugen besondere Prüfungen bei Mitunternehmeranteilen, Sonderbetriebsvermögen, Realteilung, Betriebsaufspaltung, Verlustnutzung und Wegzug. Gerade hier müssen Steuer- und Gesellschaftsvertrag zusammenpassen.